4 häufige Fehler von Rasenbesitzern

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4 häufige Fehler von Rasenbesitzern

Rasenpflege mag auf den ersten Blick einfach erscheinen. Gras wächst schließlich überall von selbst, also wie schwer kann es schon sein, einen heimischen Rasen in Schuss zu halten? Doch weit gefehlt: Man kann leicht Fehler machen, die dem Rasen – oder dem Geldbeutel – schaden können. Informieren Sie sich darüber, und Sie können sie vermeiden.

1. Nasses Gras mähen

Auch wenn das Gras so hoch steht, dass man es nicht mehr ansehen kann, sollte man sich noch nicht bewegen. RasenmäherZuerst sollte der Rasen trocken sein. Nassmähen am frühen Morgen, wenn sich der Tau gelegt hat, oder nach einem Regenguss bedeutet, dass die Grashalme durch das Gewicht des Wassers gebogen sind. Ein nass gemähter Rasen wirkt daher nach dem Trocknen uneben, und schlimmer noch: Trotz korrekter Mähereinstellungen kann das Gras zu kurz geschnitten sein.

Das größte Problem beim Mähen von nassem Gras ist seine erhöhte Anfälligkeit für verschiedene Krankheiten. Nasses, gemähtes Gras ist gegenüber schädlichen Mikroorganismen weniger widerstandsfähig. Wenn Sie also jemals feststellen, dass Ihr Rasen krank ist und teure Behandlungen oder, schlimmer noch, eine Neuanlage benötigt, liegt das möglicherweise daran, dass Sie ihn zu früh nach einem Regenguss gemäht haben.

2. Niedriges Rasenmähen

Ein Benzinrasenmäher ist ein leistungsstarkes Gerät, und es ist verlockend, seine Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Dennoch ist gesunder Menschenverstand gefragt. Vermeiden Sie es, den Rasen zu kurz zu schneiden – also weniger als ein Drittel der Halmlänge. So kurz geschnittenes Gras bildet keine tiefen Wurzeln und kann daher keine Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen. Die Folge: Der Rasen wird spärlich, stumpf und neigt zum Austrocknen. Lässt man das Gras länger, wird es dichter, und der gegenseitige Schattenwurf der Halme sorgt dafür, dass der Rasen auch an warmen, sonnigen Tagen feucht bleibt.

3. Eisschmelzsalz

Wenn Ihr Garten an einen Gehweg angrenzt, treffen Sie wahrscheinlich Vorkehrungen, um im Winter nicht auszurutschen. Manche streuen Salz auf den Weg, was zwar schnell und effektiv wirkt, aber dem Rasen schadet. Salzwasser sickert unweigerlich auf den Rasen und versickert im Boden, wodurch braune, abgestorbene Stellen entstehen.
Natürlich ist das kein hoffnungsloser Fall. Mit der Zeit wäscht der Regen das Salz aus dem Rasen, und er wird wieder grün. Wenn der Frühling trocken ist, können Sie der Natur helfen, indem Sie den Rasen ein paar Mal wässern. Trotzdem wird Ihr Rasen in den ersten Frühlingswochen unansehnliche, dunkle Flecken aufweisen.

4. Der Glaube, dass die Natur sich selbst regulieren wird.

Rasenmähen, Düngen und Gartenschlauchbenutzung sind für manche ein reines Vergnügen, für andere hingegen eine Qual, die mindestens so quälend ist wie Geschirrspülen. Manche geben die Rasenpflege ganz auf und beruhigen ihr Gewissen mit der Behauptung, „der Rasen kümmert sich schon von selbst“. Können wir den Rasen wirklich einfach sich selbst überlassen und der Natur bei ihrer Arbeit zusehen? Wohl kaum.
Die Natur ist nicht perfekt; sie schafft keine makellos gleichmäßigen, immer perfekt grünen Rasenflächen, die stets schön anzusehen sind. Auch der Bereich direkt neben Ihrem Haus hat nichts mit Natur gemein. Es handelt sich um einen vom Menschen gestalteten, funktionalen Raum. Wenn Sie grillen, die Rasentemperatur erhöhen und versehentlich Anzündholz darauf verteilen, greifen Sie so stark in die Natur ein, dass Sie den Rasen anschließend selbst wieder in Ordnung bringen müssen. Damit Ihr Rasen optimal aussieht, müssen Sie ihm die richtigen Lebensbedingungen schaffen. Das erfordert leider Arbeit. Wenn Sie dazu nicht bereit sind, beauftragen Sie einen Fachmann … oder verzichten Sie ganz auf einen Rasen. Nichts verschandelt ein Grundstück so sehr wie ein ungepflegter Rasen.

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