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Ein Haus in den Höhen – wie baut man selbst ein Vogelhaus?

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Ein Haus in den Höhen – wie baut man selbst ein Vogelhaus?

Im Winter, wenn weniger Gartenarbeit anfällt, haben wir Zeit für Projekte, für die wir sonst keine Zeit finden. Vogelhäuser kann man zwar günstig in fast jedem Gartencenter oder Supermarkt kaufen, aber sie selbst zu bauen, ist viel befriedigender.

Der Bau eines Vogelhauses erfordert weder Erfahrung noch Qualifikationen oder besonders handwerkliches Geschick. Grundkenntnisse genügen. Elektrowerkzeuge Beispielsweise eine Säge oder eine Bohrmaschine, die uns, zusammen mit einem normalen Hammer, erfolgreich durch den gesamten Prozess führen. Natürlich sind auch etwas Fantasie und Wohlwollen unerlässlich, damit sich die Vögel in ihrem neuen Zuhause wohlfühlen.

Wie baut man ein Vogelhaus?

Beim Bau eines Nistkastens sollten einige Regeln beachtet werden. Am besten eignen sich normale Holzbretter, idealerweise mit einer ungehobelten Seite (so können die Küken leichter in das Ausflugloch klettern). Preisgünstigere Alternativen sind OSB-Platten und wasserfestes Sperrholz. Vermeiden Sie hingegen Materialien aus Kunststoff, Metall oder PVC.
Wir montieren es mit Nägeln oder Schrauben und denken dabei daran, dass es notwendig ist, das Innere des Vogelhauses mindestens einmal im Jahr zu reinigen. Zu diesem Zweck empfiehlt sich ein leicht abnehmbares Dach, das schräg – vom Baumstamm nach vorne – angebracht werden sollte.

Welche Abmessungen hat das Vogelhaus?

Je nachdem, für welche Vogelgruppe der Nistkasten bestimmt ist, sollte er einen unterschiedlichen Öffnungsdurchmesser haben. Für Meisen, Kohlmeisen oder Sperlinge eignet sich ein kleiner, wenige Zentimeter großer Kreis, für Spechte oder Dohlen ein größerer und für Waldkäuze oder Eichelhäher der größte, ebenfalls mehrere Zentimeter groß. Der Eingang sollte weit genug vom Boden des Kastens entfernt sein, damit potenzielle Fressfeinde die Küken nicht mit ihren Pfoten erreichen können. Aus diesem Grund ist es auch nicht empfehlenswert, Sitzstangen – also Äste – anzubringen, die die Vögel nicht nutzen, die aber hungrigen Mardern und Katzen als bequeme Kletterhilfe dienen könnten.

Wann und wo hängen wir Vogelhäuser auf?

Wir hängen die Nistkästen an einem sicheren, schattigen Platz in beträchtlicher Höhe auf (optimal sind 4 Meter über dem Boden, Waldkäuze benötigen jedoch bis zu 12 Meter), wobei die Öffnung nach Osten zeigt. Die Befestigung muss stabil sein – schließlich möchte niemand in einem wackeligen Haus wohnen. Idealerweise wird der Nistkasten selbst an einer Latte befestigt, die dann mit korrosionsbeständigen Aluminiumnägeln am Baum fixiert wird.
Die Nistkästen werden im Frühjahr bezogen – vielleicht nicht sofort, aber in etwa einem Jahr. Das ist kein Grund zur Sorge, da die Kästen manchmal auch als Winterquartier dienen – zum Beispiel für Spechte. Wichtig ist, dass wir sie jedes Jahr vor dem Frühjahr von alten Nestern befreien.
Für uns sind Nistkästen eine geringe Ausgabe – sowohl an Energie als auch an Geld. Für die Vögel bieten sie eine Chance auf ein sicheres Überleben. Diese kleine Geste ist es wert, ihnen für die wunderbaren Konzerte zu danken, die sie uns viele Tage im Jahr kostenlos und selbstlos bieten. Das sind wir ihnen schuldig.

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